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Schwarze Klassik
Funk, Reggae, HipHop: Am Kaulenberg öffnet der kleine Club Aphrodies Von Jessica Quick Robert Kielhorn, Student an der Martin-Luther- Universität, frustriert das derzeitige Angebot des halleschen Nachtlebens. Doch statt sich in die Gruppe der Nörgler einzureihen, ergreift der 31-Jährige Initiative und eröffnet im April kurzerhand einen eigenen Club am Kaulenberg 4 (ehemaliges Citrus). Das Aphrodies, so der Name der 60 Quadratmeter großen Lokalität, soll künftig Studenten ab 20 eine Alternative zum Klub Drushba und zum Hühnermanhatten geben. Die Idee zum Club kam Kielhorn während eines achtmonatigen Aufenthalts in Granada/Spanien. „Granada ist Halle sehr ähnlich. Es gab dort einen kleinen Club namens Afrodisia, der mich begeistert und inspiriert hat“, erzählt der in Wilhelmshaven geborene Student. Ähnlich dem spanischen Vorbild wird im Aphrodies von Donnerstag bis Samstag ab 23 Uhr Funk, Reggae, Acid Jazz oder HipHop gespielt. „Aber nicht den HipHop von Viva und MTV, sondern eher die alten Sachen“, betont Kielhorn. Das Aphrodies ist keine klassische Disko. Die Gestaltung des Clubs, für die Studenten der Burg das Konzept entwickelt haben, orientiert sich an der afroamerikanischen Musik. Auf Cocktails werden die Gäste zwar vorerst verzichten müssen, dafür bietet Kielhorn aber Longdrinks, Flaschenbier und natürlich Afri Cola. APHRODIES Kaulenberg 4 (ehemals Citrus)

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