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Mittwoch, 30 November 2005 |
Halle/AHA/jq. Die HipHop-Szene in Halle ist groß. Rapper wie Fabster oder die East Side Famlee, Breakdancer wie Kooné, Sprayer wie More und DJs wie De Lorryen sind weit über die Grenzen von Halle bekannt. Doch untereinander gebe es in der Szene kaum Kontakt, sagt Mario Dürfeld, der vor einem Jahr nach Halle kam, um Volkswirtschaftslehre zu studieren. Der 21-jährige Dresdner hat sich als Veranstalter des „Battle of the Month“ – alle zwei Monate in der Tanzbar Palette – kopfüber ins hallesche HipHop-Geschehen gestürzt. Mit einem Internet-Portal will Mario Dürfeld jetzt die hallesche Szene zumindest virtuell organisieren. Auf der Seite www.hiphophalle.de gibt es eine Kategorie für jedes der vier Elemente von HipHop, in der die lokalen Künstler sich vorstellen können. Zusätzlich bietet das Portal einen Partyplaner, Interviews, mp3-Downloads und CD-Verlosungen. In einem Forum kann sich die Szene austauschen. Ganz neu sind Graffiti-Fotogalerien. Ein großes Manko hat das Portal jedoch: Es ist bisher alles andere als vollständig. „Es ist schwierig, an die halleschen HipHopper ranzukommen. Aber ich arbeite weiter daran“, verspricht der Dresdner Mario Dürfeld.
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