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Freitag, 26 Februar 2010 |
Hacker stehlen Spiele-Accounts – Also heißt es: Zugangsdaten schützen
Computerspiele werden mittlerweile fast ausschließlich mit Hilfe des Internets installiert. Durch die Online-Plattformen mit registrierten Usern wollen die Hersteller die Verbreitung von Raubkopien eindämmen und euch die Möglichkeit zum gemeinsamen Wettstreit im Web geben. Leider wird aus dem Spaß in letzter Zeit jedoch vielfach Ernst. Schuld daran sind Diebstähle von virtuellen Gegenständen und vollständigen Spielen.
Dabei versuchen Hacker über Phishing-Attacken an eure Nutzerkonten von
Online-Spielen zu gelangen. Die am meisten gefährdeten sind zur Zeit
„World-of-Warcraft“- und „Steam“-Accounts. Dank gestohlener Passwörter
verliert ihr über einen langen Zeitraum erspielte Ausrüstungen in
Rollenspielen oder sogar euer komplettes Spiel. Dabei nutzen die Diebe
unterschiedliche Tricks. Zum Beispiel werdet ihr auf manipulierte
Webseiten gelockt, die euch angeblich Zusatzfunktionen anbieten, jedoch
nur eure Passwörter ausspionieren will. Andere laden euch in Gruppen
oder Clans ein, beim Beitritt sollt ihr dann die Iden-tifikations-Nummer
(ID) und das Passwort eures Spiels angeben. Die Hacker ändern danach
eure Zugangsdaten – und ihr verliert den Account. Grundsätzlich weisen
alle Hersteller bei der Installation von Spielen darauf hin, dass sie
niemals nach Zugangsdaten fragen würden. Das bleibt euer Geheimnis!
Wenn ihr euch an diese Regel haltet, habt ihr es spielend einfach.
(mik)
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