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aha – alles halle präsentiert die elektrischen Newcomer des Jahres in der Palette
„Tanzbar, ehrlich und unter die Haut“, beschreibt „Mister Sushi“-Sänger Al Forno die Musik seiner Band. Und wer in den vergangenen Monaten die Single „Elektrisch“ gehört hat, der weiß, dass an diesen sechs Worten nichts falsch ist.
Viel eher fehlen noch zwei weitere: „verdammt catchy“. „Voller Ohrwürmer“, wäre auch passend. 13 Song-Beweise dafür liefert seit einem halben Jahr auch das dazugehörige Album „So Elektrisch“ – mit Liedern, die „The Police“ und „U2“ genauso auf ihrer Einflussliste führen wie Clueso und „Selig“. Die Texte der Band aus Leipzig schwanken zwischen der Melancholie des Alltags, verwunderten Blicken auf die konsumgeile Welt vor dem Fenster und dem Thema, um das natürlich keine Band herumkommt: Liebe. Obwohl ihre italienischen Künstlernamen wie Al Forno, Todd Rigatoni oder auch Born Pesto anderes vermuten lassen: Gesungen wird auf Deutsch, mit Botschaft - und das schon immer. Eine gute Entscheidung, denn so geht auch die neue Single nicht erst den langen Weg durchs Übersetzungszentrum des Gehirns, sondern direkt in die Beine.
Gehört sich auch so, schließlich heißt der Song „Wir drehn uns im Kreis“. Und genau das funktioniert immer wieder, wenn Mister Sushi die Clubs des Landes unter der hoffentlich vorhandenen Discokugel zum Drehen bringen. Aber auch darüber hinaus gibt es viel Bemerkenswertes zu vermelden. Als Selig ihr MDR Sputnik-Radiokonzert gaben, traten Mister Sushi als Vorband auf und machten es dem Haupt-Act nicht unbedingt einfacher. In der Leipziger Arena hinterließen sie beim „Silbermond“-Tourauftakt 8 000 Fans, die den Refrain von „Elektrisch“ minutenlang durch die Halle trugen. Höchste Zeit also für die eigene Tour. „So elektrisch 2010“ führt Mister Sushi auch nach Halle, und zwar am 4. Februar in die „Tanzbar Palette“.
Als Support dabei sind die Hamburger „Mama Boom“ mit ihrem patentierten und partykompatiblen „Ragga’n’Roll“. Anschließend bieten Mister Sushi weit mehr als 08/15: Tanzen, Headbangen, Träumen, Rocken, Schmusen – alles ist möglich, wenn die Band die Bühne betritt. Sänger Al Forno bringt das Konzerterlebnis auf den Punkt: „Teilweise sehr unkontrolliert und am Schönsten, wenn wir Fünf uns gegenseitig in einen Rausch spielen, so dass Lieder, die sonst dreieinhalb Minuten lang sind, plötzlich acht oder zwölf Minuten dauern.“ Und Gitarrist Todd Rigatoni ergänzt: „Wir versuchen einfach, auf der Bühne immer unser Bestes zu geben.
Das schwappt dann schnell auf das Publikum über.“ Dazu gehört auch der einmalige „Forno- Dance“ des Frontmanns. Wie der geht? Hingehen, sehen, staunen, Spaß haben! Mit Mister Sushi. Damit das euphorische Eintanzen durch die Leipziger nicht umsonst war, bittet in der Palette DJ Cherriè mit einem musikalischen Querschnitt, der alle Jahrzehnte und Stile streift, die aufgeheizten Gemüter auf die Tanzfläche. Als kleines Getränke-Special gibt es den gesamten Abend lang Beck’s für nur zwei Euro. Außerdem feiert das offi zielle Video zur neuen Mister Sushi-Single in der Palette Premiere.
Präsentiert wird euch dieser elektrisierende Live-Abend von eurem Lieblingsstadtmagazin aha - alles halle. Es lohnt sich also allemal, den 4. Februar ab 20.00 Uhr in der Palette zu verbringen. Tickets gibt es im Internet unter www. ticketmaster.de oder im „Whispers Recordshop“ am Hallmarkt. (ari)
Tourdaten „So elektrisch 2010“
03. Februar, 20.00, Kasseturm, Weimar
04. Februar, 20.00, Tanzbar Palette, Halle
05. Februar, 20.00, Destille, Nordhausen
26. Februar, 20.00, Halle5, Leipzig
24. April, 20.00, Horns Erben – unplugged, Leipzig
26. April, 20.00, Campuserwachen, Rostock
30. Juni, 20.00, Kongresshalle/Spiegelpalast, Leipzig
Die Tour wird fortgesetzt...
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