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Dienstag, 29 Dezember 2009 |
Robert und Matthes philosophieren norddeutsch über Regenwürmer und deren Ohren
Ihr kennt sicherlich alle „Dittsche“, die ebenso behäbige wie lustige Impro-Sitcom, in der Olli Dietrich mit norddeutschem Akzent in einem Hamburger Imbiss allerlei Unsinn faselt. Robert und Mathes könnten seine Söhne sein. Mit einer Flasche Bier in der Hand, ganz wie der „Papa“, sitzen sie beim Angeln und fragen sich auf Plattdeutsch, warum der Regenwurm keine Ohren hat.
Wen es interessiert? Wahrscheinlich niemanden, aber das soll es auch
nicht. Es soll nur komisch sein. Die Nachwuchskomödianten haben
sichtlich Freude daran, ganz ungeniert ihren Gedanken freien Lauf zu
lassen. Da kann schon mal ein stattlicher Rülpser dazwischen rutschen.
Bier-Konsum fördert halt so einiges zu Tage. Hinter den Kunstfiguren
Robert und Mathes stecken der Design-Student Florian Schäfer und der
Business-Student Robert Förster. Beide sind gebürtige Hallenser. Die
Idee zu dem Klamauk kam rein zufällig, erklärt Florian, erst habe man
einige Dialekte durchprobiert und sei schließlich bei Plattdeutsch
hängengeblieben. Irgendwann stand dann eine Kamera daneben, um die
Ausführungen zu diversen Haupt- und Nebensächlichkeiten der Welt für
die Nachwelt festzuhalten. Zu bewundern gibt es die beiden
Ostplatt-Originale auf „YouTube“ und „MySpace“. Und ein Regenwurm ohne
Ohren bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Mathes bedauert, dass er so
nicht zur Disko kann. (mik)
www.myspace.com/robertundmathes, www.myspace.com/schmohrbraten
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