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Schlecht essen in Deutschland
Donnerstag, 03 Dezember 2009

Image Website kämpft gegen grassierenden Etikettenschwindel bei Lebensmitteln

Trinkt ihr denn fleißig jeden Morgen euren probiotischen Joghurtdrink und werft euch danach wie der Wetterfrosch Kachelmann in der Werbung erst einmal kopfüber in den vielleicht vorhandenen Schnee? Erkälten könnt ihr euch nach dem Genuss des Produktes ja nicht. Das verspricht zumindest der Hersteller: die Stärkung eurer Abwehrkräfte. Im Schoko-Riegel gibt es eine extra Portion Milch. Und der Kinder-Drink lockt mit leckerem Orangensaft. Schön wär’s!

Auf der Internetseite „abgespeist.de“ erfahrt ihr zweifelhafte Eigenschaften von Produkten aus dem Supermarkt. Die Kampagne des Vereins „foodwatch“ versucht, angeblichen Werbelügen der Lebensmittel-Hersteller auf die Schliche zu kommen. In denen wimmelt es offenbar nur so von feinsten Zutaten und bester Herstellung. Nach der Überprüfung bei abgespeist.de bleiben dann oft nur viel Zucker, Fett und billige Aromastoffe übrig. Die Macher der Seite sprechen euch an und setzen auf eure Mitarbeit, um falschen Versprechen auf die Schliche zu kommen. Denn solange der Verbraucher genüsslich seine Tütensuppe schlürft, brauchen die Lebensmittel-Produzenten nichts zu ändern. Die Firma mit der dreistesten Werbelüge erhält dafür den „Goldenen Windbeutel“. (mik)

www.abgespeist.de

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