Ausstellung bis 12.2.

Pathos und Purismus

Kunstpreise können ein Sprungbrett ins Karrierebecken sein. Sie untermauern und würdigen aber auch eine künstlerische Handschrift in ihrer Reife und Ausdrucksstärke. Im Fall von Sonja Schrader, die im Sommer den mit 2 500 Euro dotierten „Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse 2011“ erhalten hat, war die Ehrung eine eindeutige und wohlwollende Entscheidung. In einer Ausstellung im „Kunstforum Halle“ wird nun die Arbeit der Burg-Absolventin gezeigt.

Party am 10.2.

Anziehendes

Klasse statt Masse zählt für Samuel Kindermann aka Einmusik nicht nur bei eigenen Produktionen. 13 Releases namhafter Künstler aus der elektronischen Musikszene verzeichnet das Label des Wahlberliners bereits. Die jüngste Scheibe „Ocean’s Bottom“ stammt aus der eigenen Feder und durchwandert verschiedene Kulturen, Jahrzehnte und Genres.

Objekt | 14.2.

Bernd Begemann

Seit Jahren ist Bernd Begemann ein unerreichter Meister seines eigenen Genres. Neben ihm erscheint ein großer Teil der deutschen Popmusik schlicht wie abgeschmacktes Kunsthandwerk oder billige Stangenware. Der Hamburger mit den gut sitzenden Maßanzügen textet gefühlvolle Lyrik, in der er von Sehnsucht und Schmerz berichtet, ohne dabei albern oder klischeehaft zu wirken.

Lesung am 14.2.

Wickert for Bundespräsident!

Was sind unsere moralischen Werte und wie viel sind sie uns Wert? In Zeiten, in denen sich ein Bundespräsident von Konzernchefs in Luxusvillen einladen lässt oder ein Minister seine Doktorarbeit fälscht, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein, scheint diese Frage aktuell wie selten zuvor. In seinem Buch „Redet Geld, schweigt die Welt. Was uns Werte wert sein sollen“ erklärt Ulrich Wickert an konkreten Beispielen, warum es für Konzernlenker, Banker oder Politiker so wichtig ist, sich nach moralischen Werten zu richten.

Schorre | 17.2.

Jailbreakers

In diesem Monat jährt sich der Todestag von Bon Scott zum 32. Mal. Der legendäre erste Sänger von „AC/DC“ starb am 19. Februar 1980 an den Folgen einer durchzechten Nacht. Sein musikalisches Erbe vermachte er zum Glück einem Haufen Rock’n’Rollern aus Halle.

Party am 18.2.

80er Jahre/New Wave

Die Kohl-Ära beginnt, das Privatfernsehen geht auf Sendung und Boris Becker gewinnt in Wimbledon, was uns bis heute nervige News über das Intimleben der Skandalmöhre beschert. Ja, es gibt einiges, wofür man die 80er Jahre hassen könnte – wäre da nicht diese ungeheure Fülle an guten Sounds, an denen sich die Musikwelt bis heute bedient.

Schaufenster | 18.2.

Beside the Cocobay

„Beside the Cocobay“ spielen eine Mischung aus Blues, Jazz und Rock. Ihre Musik besteht aus unaufgeregten Gitarrenriffs, nicht weiter störenden Saxophonsounds und soliden Basslinien, die durch melancholische Streichereinheiten und ein rasantes Schlagzeug ergänzt werden. Einen ihrer ersten Auftritte hatte die Band im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jazz & Literatur“ in ihrer Heimatstadt Sondershausen.

Live-Hörspiel am 22.2.

Glück ohne Ende

„Mein Rezept für die Menschheit – es nur Buch zu nennen würde ihm nicht gerecht – ist das Ergebnis eines siebenmonatigen Einsiedlerdaseins in den Bergen von Tibet. Es wird jedem, der es liest, zu vollkommenem Glück verhelfen. Ich biete Ihnen Licht. Wahres Licht.“

Bandcontest am 24.2.

Now you are in a Bandwettbewerb!

Tattaaaa!!! Die Würfel sind gefallen. Eine fachkundige Jury aus aha-Mitarbeitern, Musikredakteuren, Musikern und Clubbetreibern hat es geschafft und an einem Abend voller heißer Diskussionen insgesamt fünf Bands für den großen aha-Bandcontest am 24. Februar nominiert. Die Wahl fiel den Jurymitgliedern auch in diesem Jahr nicht leicht. Mehr als 20 Bewerbungen von Bands und Künstlern aus dem Umland waren im E-Mail-Postfach und im Briefkasten der aha-Redaktion gelandet. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle Bands, die sich beworben haben! Genremäßig waren von HipHop und Indie-Rock über Ska und Singer/Songwriter bis Metal wieder viele Stile vertreten. Eine Vermutung liegt nach dem Anhören der Demos nahe: Halle muss ein wahres Mekka des Stoner-Rocks sein. Woher kommt das nur?

Objekt 5 | 24.2.

Elster Club

Die Synthesizer dieser drei Herren sind knarzig, groß und schwer - wie in den 70er Jahren. Ihre digital anmutenden, wavigen Klänge erinnern jedoch an die 80er Jahre mit „The Cure“, „ABC“ und „Duran Duran“. In dieser Zeit wurde die Grundlage für die Musik von „Elster Club“ geschaffen.

Party am 25.2.

Semesterfinale

Ihr habt es mal wieder geschafft! Das letzte Referat wurde euphorisch beklopft, die ersten Teilnahmescheine mit skeptischem Blick unterschrieben und das Gehirn ist bis in die hinterste Ecke mit Lernstoff befüllt. Das muss gefeiert werden. Die passende Gelegenheit bietet sich beim großen „Semesterfinale“, der Exklusiv-Ausgabe der „Students Only“-Veranstaltungen im „Turm“.

Show am 27.2.

Night of the Dance

Rüstet euch für den nächsten Tanzflächen-Check. Inspiration liefern absolute Könner auf ihrem Gebiet. Die „Broadway Dance Company“ und die „Dublin Dance Factory“ präsentieren: „Night of the Dance“ - die Tanz-Show der Weltmeister!

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