Ein kleines Juwel findet der Neugierige, der an der Bernburger Straße 14 dem Verlauf eines engen Gässchens folgt. Es führt zum „Haus & Hof“, einem Ort für Menschen, die gutes Essen genauso schätzen wie die anderen schönen Dinge des Lebens. So werfen Kronleuchter ihren Schimmer über Werke von Möhwald oder Götze.
Im „Kafé Kaju“ beginnt der Tag mit Songs von „Zaz“ im Ohr und selbst gemachtem Quittengelee auf dem Brötchen. Wählt zwischen fünf verschiedenen Frühstückchen, welche die Betreiber frisch zubereiten. Kaffee und Tee begleiten neben Croissants und Co. auch hausgemachte Torten oder ein Tagessüppchen.
Der bewusste Umgang mit Rohstoffen wird im „Kumara“ beispielhaft vorgelebt. Hier setzt man von den Speisen über die Form ihrer Darreichung bis zum Betrieb des Restaurants mit Ökostrom und Holzöfchen auf Nachhaltigkeit. Der erfahrene Koch Thomas Lenzen, bekannt aus dem „Château & Co.“ oder dem „Il Rospo“, verarbeitet nur Produkte aus biologischem Anbau und, sofern es die Jahreszeit zulässt, aus der Region zu köstlichen Gerichten.
Mit dem „Panda“ eröffnete bereits im November des vergangenen Jahres ein neues asiatisches Bistro in der südlichen Innenstadt Halles. Das Betreiberpaar erinnert mit verschiedenen Bildern an den Wänden der Gaststube wie mit den kulinarischen Spezialitäten an seine vietnamesische Heimat. Das Angebot umfasst allerdings auch thailändische Rezepte.
Sonntags halb zehn in Halle: Ihr schlagt die Augen auf und wankt mit knurrendem Magen zum Kühlschrank, um festzustellen, dass er leer ist. Wie gut, dass es Restaurants und Cafés gibt, die Frühstücksbüffets anbieten! Neben den üblichen Variationen von Belägen und Aufstrichen für frisch (auf-)gebackene Brötchen und Croissants labt ihr euch auch an Cornflakes, Müsli, Joghurt und Eierspeisen. Mancherorts ergänzt man das Angebot mit Salaten und warmen Speisen sowie Desserts zu einem leckeren Brunch. Ausgeschlafen wie immer begab sich aha – alles halle auf die Suche nach den Besonderheiten verschiedener hallescher Frühstücks-Büffets.
Für Naschkatzen mit Vorliebe für kalte Süßspeisen brechen mit den Wintermonaten harte Zeiten an. So legen die meisten Eiscafés die Freezer bis Frühling still. So auch das „Il Gelato“ in der Großen Ulrichstraße, wo ab sofort italienische Pizzen an den Hallenser gebracht werden.
Dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, Kaffee zuzubereiten, beweist seit Mitte September ein kleines Kaffee- und Teehaus im Paulusviertel. Ob mit Cayennepfeffer gewürzt, mit Erdbeeraroma verfeinert oder mit Likörchen verschärft: Der schwarze Muntertrunk präsentiert sich im „Aus Zeit“ in vielerlei Gewand und begleitet nicht nur das tägliche Frühstück aus Bagel und frischem Joghurt.
Traditionen soll man wahren. Drei Jahre nach seiner Schließung und der Umnutzung als „Unicat“ begrüßt das Wirtshaus „Alt Halle“ wieder hungrige Gäste im historischen Fachwerkhaus.
Mit Beginn dieses Monats dürft ihr euch über einen neuen Griechen im Herzen von Halle freuen. Familie Sonono begrüßt euch in ihrem gleichnamigen Restaurant in der August-Bebel-Straße, Ecke Weidenplanstraße, mit landestypischen Spezialitäten von Gyros in allen Variationen über Tzatziki bis hin zu Fischgerichten und Meeresfrüchten.
Die knurrenden Mägen von Studenten und Mitarbeitern der Uni stören nicht länger Vorlesungen und Seminare am Campus Heide-Süd. Seit dem 7. September freuen sich Geologen, Informatiker und Studenten anderer Fachbereiche über ihre eigene Mensa, einen modernen Flachbau mit breiten Fensterfronten.